6 Tipps für einen gesunden Darm

Wusstest du das deine Stimmung und Wohlbefinden von deinem Darm abhängig ist? Wir Menschen besitzen einen starken Nervenstrang (Namens= Nervus Vagus), welcher den Darm mit dem Hirn verbindet. Wenn es also unserem Darm gut geht, dass bedeutet er verdaut gut und kriegt die richtigen Nährstoffe, dann fühlen wir uns auch gut und sind glücklich. Andersherum, wenn wir Beschwerden mit dem Darmtrakt haben, dann schlägt es auch auf das Gemüt.

Natürlich ist es nicht der Darm nicht das einzige ausschlaggebende Organ, welches uns glücklich oder unglücklich macht, jedoch hat es einen starken Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Wenn du glücklicher sein willst und dein Lebensstil verbessern möchtest, solltest du dir diesen Beitrag durchlesen.

Tipp 1) Erhöhe deine körperliche Bewegung am Tag

Wie sorgen wir dafür das der Darm verdaut und die Nahrung durch die Meterlangen Schläuche bewegt. Das machen wir, indem wir uns bewegen. Bewegen wir uns wenig, weil wir zum Beispiel den ganzen Tag auf einem Stuhl im Büro sitzen, dann hat das mit der Zeit Konsequenzen für die Verdauung und das Gemüt. Regelmäßige Spaziergänge, Sport und andere körperlichen Betätigungen sorgen für ausreichende Bewegung und „Aktivierung“ im Darm.
Hiermit kannst du auch Obstipationen gut entgegenwirken. Ältere Menschen leiden öfter an Obstipationen, was vielleicht daran liegt, dass sie im Alltag weniger Bewegung haben. Also merke dir: Viel Bewegung = Hohe Peristaltik = der Darm freut sich.

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Tipp 2) Darmbakterien aufbauen und erhalten.

Wir Menschen haben eine riesen Anzahl an Bakterien in unserem Darm. Sie gehören zu einem gesunden Darm dazu! Darmbakterien verwerten unsere Nahrung, welche der Darm allein nicht hinbekommt und sind auch letztendlich zum Teil für unser Hungergefühl bzw. für die Lust nach bestimmtem Lebensmittel zuständig.
Zum Beispiel wissen wir, dass du bei einer regelmäßigen Einnahme von Kakao/Schokolade, bestimmte Darmbakterien entwickelst, die zu einem späteren Zeitpunkt, das Verlangen nach Schokolade erhöht. Es ist also nicht nur Kopf- sondern auch Darmsache. Für eine gute Darmflora (= Gesamtheit der Darmbakterien & -mikroorganismen) macht es Sinn sich ausgewogen zu ernähren und Lebensmittel zu variieren. Was zusätzlich zu einer gesunden Darmflora beiträgt, sind Lactobacillales oder auch Milchsäurebakterien genannt. In manchen Milchprodukten stehen diese kleinen Helfer auch in der Zutatenliste, sind aber sonst fester Bestandteil von Quark, Milch oder natürlichem Joghurt.
Daher mein Tipp, wenn du Milchprodukte isst, dann aber verschiedene Quark-, Milch oder Joghurtprodukte essen. Dabei gilt, je natürlicher desto besser. Je mehr es weiterverarbeitet ist bzw. industriell hergestellt ist, desto ungesünder.

Tipp 3) Mit Apfelessig den Darm reinigen.

Wie in Tipp 2) erwähnt, gibt es nicht nur gute Darmbakterien, sondern auch welche die uns nach süßem süchtig macht. Man kann mit bestimmten Mitteln, den Darm „reinigen“ bzw. schlechte Darmbakterien abtöten. Ich muss hier zu sagen, dass ich persönlich mit Apfelessig Erfolg hatte, allerdings gebe ich keine Garantie, dass durch Drinks allein die Darmbakterien wirklich abgetötet werden können, da ich keine nachvollziehbaren Mechanismen gefunden habe.

So oder so ist der folgende Drink sehr gesund für den Körper: ein Esslöffel Apfelessig mit 400ml Wasser verdünnen, dazu eine Prise Himalaya Salz und/oder ein Teelöffel Honig. Es schmeckt echt kacke, aber neben den vorhandenen Antioxidantien, wirkt dieser Drink positiv auf den Stoffwechsel und ist wirkt antibakteriell.

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Tipp 4) Gib dem Darm eine Pause.

Unser Darm ist im Normalfall ständig mit der Verdauung beschäftigt. Vor allem dann, wenn wir alle paar Stunden etwas Essen, egal ob Snack oder große Mahlzeit, gesund oder ungesund. Was wirklich sehr gut tut, so blöd es klingt, ist es mal nichts zu essen. Der Körper hat ja zumindest, wenn wir schlafen, die Möglichkeit in Ruhe zu arbeiten, wobei wir dagegenwirken, wenn wir nicht ausreichend Schlaf bekommen.
Deshalb ist es gut hin und wieder Fastenperioden einzulegen. Wann und wie oft, sollte definitiv nach Körpergefühl und persönlichen Umständen abhängig gemacht werden. Also heute statt 3 große Mahlzeiten und 2 kleinen Snacks, das Frühstück und erste Snack auf der Arbeit weglassen und nur 2 große Mahlzeiten + vielleicht ein Snack essen. Oder eine ganze Woche mal kein Abendessen essen. Eine weitere Möglichkeit wäre es auch mal ein Tag mit nur einer Mahlzeit oder sogar komplett ohne Nahrung durchzuhalten.

Wichtig dabei ist, sich einen konkreten Plan zu machen, wie so ein Vorhaben umgesetzt werden soll und ggfs. vorher mit dem eignen Arzt oder Ernährungsberater abgeklärt werden. Wer alles ständig durcheinander würfelt, kann auch Probleme mit dem Hormonhaushalt bekommen. Wenn es aber richtig geplant ist, kann nichts schief gehen. 🙂

Tipp 5) Stimmungsschwankungen erkennen.

Heute bin ich irgendwie ohne Grund schlecht gelaunt, schnell gereizt oder habe Heißhunger/Frustessen…

Das sind mögliche Zeichen, die vom Darm an das Hirn gesendet werden. Werde dir bewusst, wann und warum du (Heiß-)Hunger bekommst, schlecht gelaunt oder unmotiviert bist. Wer aus Frust isst, sollte sich vielleicht weniger verbieten ungesund zu essen, sondern stattdessen das Problem, welches zu Frustessen führt ändern. Als Beispiel, wer unzufrieden mit seinem Körper ist und ständig das Training vernachlässigt, stellt sich seine Ziele zu hoch.

Kleinere Teilziele, die zu Erfolgen führen, sind die richtigen Schritte für langfristigen Erfolg. Dabei kann Personal Training das richtige sein, da man hier nicht allein mit sich kämpfen muss, sondern einen Experten bei sich hat, der einem in solchen Situationen unterstützt.

Personal Training

Tipp 6) Darmsanierung mit Ballaststoffen.

Für mich ist dieser Tipp einer der wichtigsten. Unser Darm braucht Ballaststoffe, um die Verdauung zu beschleunigen und den ganzen Darm entleeren zu können. Dabei gibt es lösliche und unlösliche Ballaststoffe. In die Details zu den Unterschieden brauche ich nicht weiter eingehen, weil beide gleichermaßen wichtig sind. Diese Ballaststoffe finden wir in Obst & Hülsenfrüchten. Dazu gehören beispielsweise Äpfel, Bananen und alle Arten von Samen (Leinsamen und Co.). Ein Teelöffel solcher Samen und regelmäßig frisches Obst am Tag sind dabei ein guter Richtwert.

Das waren meine 6 Tipps für einen gesunden Darm. Wenn du Anregungen hast oder über ein anderes Thema gerne Bescheid wissen willst, dann schreib mich über mein Kontaktformular an. Diesen findest du unter dem Reiter „Kontakt“. Wenn dich der Beitrag besonders angesprochen hat und du vielleicht sogar nach einem Personal Trainer suchst, schreibe mir ebenfalls über das Kontaktformular!

Danke das du dir den Beitrag bis zum Ende durchgelesen hast. Bis zum nächsten Mal!